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Wenn der Boden plötzlich näherkommt – richtig handeln nach einem Sturz


Ruhe bewahren und dem eigenen Körper zuhören



Ein Sturz kann jeden treffen und geschieht oft schneller, als man reagieren kann. Ein unebener Gehweg, ein nasser Boden oder ein Moment der Unachtsamkeit genügen bereits. Nach dem Sturz ist die erste Reaktion häufig von Schreck geprägt, manchmal auch von Scham, besonders wenn andere Menschen in der Nähe sind. Viele möchten so schnell wie möglich wieder aufstehen und die Situation hinter sich lassen. Doch genau hier ist es wichtig, sich einen Moment Zeit zu nehmen. Der Körper steht unter Stress und braucht Ruhe, um mögliche Verletzungen überhaupt wahrnehmbar zu machen.

Bleiben Sie daher zunächst ruhig liegen oder sitzen und atmen Sie bewusst ein und aus. Spüren Sie in Ihren Körper hinein und achten Sie darauf, ob Schmerzen auftreten, ob Ihnen schwindelig ist oder ob sich Bewegungen ungewohnt oder eingeschränkt anfühlen. Nicht jede Verletzung macht sich sofort bemerkbar. Besonders nach einem Sturz auf den Kopf oder den Rücken können Beschwerden erst nach einiger Zeit auftreten. Auch innere Verletzungen oder Prellungen werden manchmal erst Stunden später schmerzhaft. Wer sich unsicher fühlt, sollte nicht zögern, Hilfe zu holen oder ärztlichen Rat einzuholen. Das gilt insbesondere für ältere Menschen oder Personen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, da diese das Gleichgewicht oder die Blutgerinnung beeinflussen können.


Gut versorgt nach dem Sturz und sicherer für die Zukunft



Wenn keine schwerwiegenden Verletzungen vorliegen, beginnt die Phase der Versorgung und Beobachtung. Prellungen, Schwellungen oder blaue Flecken gehören zu den häufigsten Folgen eines Sturzes und können sehr schmerzhaft sein, auch wenn sie harmlos wirken. Kälte kann hier wohltuend wirken und dazu beitragen, Schwellungen zu reduzieren und Schmerzen zu lindern. Kleine Wunden sollten sorgfältig gereinigt und geschützt werden, um Entzündungen zu vermeiden. Auch in den Tagen nach dem Sturz ist Aufmerksamkeit wichtig, denn anhaltende oder zunehmende Schmerzen sind ein Zeichen dafür, dass der Körper Unterstützung braucht.

Ein Sturz sollte jedoch nicht nur als einmaliges Missgeschick betrachtet werden, sondern kann auch ein wertvoller Hinweis sein. Oft steckt mehr dahinter, etwa nachlassende Muskelkraft, Unsicherheit beim Gehen oder äußere Faktoren wie schlechte Beleuchtung oder ungeeignetes Schuhwerk. Auch Medikamente können eine Rolle spielen, da einige Wirkstoffe Schwindel oder Benommenheit verursachen. Eine Überprüfung der eigenen Medikation kann helfen, Risiken zu erkennen und zu reduzieren. In der Apotheke erhalten Sie hierzu kompetente und persönliche Beratung. Wir unterstützen Sie nicht nur bei der richtigen Wundversorgung, sondern auch dabei, mögliche Ursachen für Stürze zu erkennen und gezielt vorzubeugen. So wird aus einem unangenehmen Erlebnis eine Chance, den Alltag sicherer zu gestalten und das Vertrauen in den eigenen Körper wieder zu stärken.



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